für jedes Online-Projekt das richtige Rezept

Entscheidungshilfe: Theme individuell programmieren oder Fertigtheme/Pagebuilder kaufen?

Es gibt verschiedene Wege für die Umsetzung eines Layouts in WordPress. Hier stellen wir die unterschiedlichen Wege vor und nennen dessen Vor- und Nachteile.

Individuelle Programmierung eines Themes

Es wird kein fertiges Theme oder ein Pagebuilder eingesetzt. Das Theme wird individuell programmiert. Es werden nur benötigte Module einprogrammiert. Auf unnötigen Ballast wird somit verzichtet. Viele Funktionen werden normalerweise durch externe Plugins abgedeckt. Diese werden direkt ins Theme implementiert. Dadurch werden nur wenige externe Plugins benötigt.

Die Inhalte werden durch Inhaltsfelder (ACF) gepflegt. Das Design kann durch den Kunden nicht verändert werden. Die Inhalte können durch vordefinierte Platzhalter für Bilder und Texte verändert werden.

Abhängig vom Layout werden entweder wiederverwertbare Module entwickelt (Empfehlung). Diese können auf verschiedenen Unterseiten wiederholt eingesetzt werden. Oder es wird eine komplette Seite umgesetzt.

Diese Lösung ist die sauberste, jedoch auch die teuerste.

Vorteile

  • extrem schnell
  • Inhalte sehr einfach pflegbar, ohne das der Endkunde das Layout zerstören kann
  • flexible Programmierung möglich
  • hohe Sicherheit
  • wenig Wartungsaufwand, da wenige Plugins
  • 1:1 Layout Umsetzung möglich

Nachteile

  • Layout nicht änderbar durch den Kunden
  • kostenintensiv

Unsere Empfehlung: Individuelle Programmierung eines Themes + Pagebuilder

Bei dieser Variante wird ein Pagebuilder eingesetzt und mit einem individuellen Theme kombiniert. Als Pagebuilder empfehlen wir den Elementor. Bei der Umsetzung des Layouts mit Elementor lässt sich bereits ein großer Teil mit den bestehenden Modulen/Elementen umsetzten . Sind die Module vom Design her nicht mit Elementor umsetzbar, werden eigene Module entwickelt und diese können per Drag & Drop in das Design geschoben werden. Es betsteht auch die Möglichkeit, alle Elementor Module zu deaktivieren und nur eigene Module einzusetzen.

Viele Funktionen werden normalerweise durch externe Plugins abgedeckt. Diese werden direkt ins Theme implementiert. Dadurch werden nur wenige externe Plugins benötigt.

Alternativ zum Elementor können auch folgende Pagebuilder bei dieser Lösungsvariante eingesetzt werden: DIVI und Visual Composer. Beide Pagebuilder erlauben die Entwicklung von eigenen Modulen.

Zusätzlich können Inhaltsfelder (ACF) eingesetzt werden. Dadurch kann das Design durch den Kunden nicht zerstört werden. Die Inhalte können durch vordefinierte Platzhalter für Bilder und Texte verändert werden.

Vorteile

  • schnell
  • Inhalte sehr einfach pflegbar
  • flexible Programmierung möglich
  • Layout flexibel änderbar durch den Kunden
  • hohe Sicherheit
  • wenig Wartungsaufwand, da wenige Plugins
  • 1:1 Layoutumsetzung möglich
  • Inhalte sehr einfach pflegbar, ohne das der Endkunde das Layout zerstören kann (optional)

Umsetzung mit einem Pagebuilder oder gekauften Theme

Die Website wird mit einem fertigen Theme oder einem Pagebuilder wie Elementor, DIVI oder Visual Composer umgesetzt. Eine Programmierung ist nicht erforderlich. Bei der Wahl des Pagebuilders empfehlen wir Elementor. Die Lösung ist die günstigste Variante und empfehlen wir nur, wenn kein Budget vorhanden ist und dem Kunden ein erstklassiges Layout nicht so wichtig ist.

Zusätzlich können Inhaltsfelder (ACF) eingesetzt werden. Dadurch kann das Design durch den Kunden nicht zerstört werden. Die Inhalte können durch vordefinierte Platzhalter für Bilder und Texte verändert werden.

Vorteile

  • Layout flexibel änderbar durch den Kunden
  • günstig
  • Inhalte sehr einfach pflegbar, ohne das der Endkunde das Layout zerstören kann (optional)

Nachteile

  • Langsam, nur begrenzte Optimierungsmöglichkeiten
  • nicht bei allen Layouts 1:1 Umsetzung möglich
  • hohes Sicherheitsrisiko, aufgrund des Einsatzes von vielen Plugins
  • Die Layoutvorgaben (z.B PSD-Dateien) müssen vom Designer so erschaffen werden, dass diese mit dem eingesetzten Pagebuilder umgesetzt werden können. Der Designer muss sich also in einem gewissen Rahmen bewegen.
  • Spezielle Wünsche vom Kunden können nicht umgesetzt werden

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